Weiterschreiben in der Ukraine – Jurij und Sofia Andruchowytsch im Gespräch mit Jan Bürger
Selbstverteidigung, literarisch 3
Sofia Andruchowytsch (Jg. 1982) und ihr Vater Jurij Andruchowytsch (Jg. 1960) gehören ohne Frage zu den bekanntesten Stimmen der ukrainischen Gegenwartsliteratur. Sie wurde u.a. 2024 mit dem Internationalen Hermann-Hesse Preis ausgezeichnet, er u.a. 2022 mit dem Heinrich-Heine-Preis der Stadt Düsseldorf. Aber wie schreibt man weiter, wenn das eigene Land angegriffen und in einen Krieg gezwungen wird? Hilft es, zahlreiche Kontakte in verschiedene europäische Länder zu haben und als Autor international anerkannt zu sein? Wie verändert sich die Rolle der Literatur in den Zeiten des Krieges? Liest man im Ausnahmezustand alles anders, sogar die eigenen früheren Werke? Die deutschlandweite Veranstaltungsreihe ›Selbstverteidigung, literarisch‹ lotet am Beispiel literarischer Texte aus unterschiedlichen Epochen aus, wie Bedrohungssituationen wahrgenommen und dargestellt wurden und werden. Wie kann Literatur uns dabei unterstützen, durch Krisenzeiten zu kommen und Bedrohungslagen auszuhalten?
Nach Veranstaltungen in Frankfurt a. M. und Potsdam sind weitere in Weimar, Marbach und München geplant.
Kartenverkauf über Reservix
€ 9,- / € 7,- (erm. DSG)
Kontakt
Deutsches Literaturarchiv Marbach
Referat Handschriften
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