PM 08/2026,

Selbstverteidigung literarisch 1

Ich wünschte, es wäre nicht zu meiner Zeit geschehen    
Wie J.R.R. Tolkiens Herr der Ringe heute Mut machen kann
Auftakt der deutschlandweiten Veranstaltungsreihe in Frankfurt a.M.


Wer heute Nachrichten hört oder schaut, kann die Hoffnung auf eine gerechte, friedliche Welt verlieren. Was bewirken da Bücher überhaupt noch? Viel, sagen die Veranstalter eines Abends zu J.R.R. Tolkiens berühmtem Roman Der Herr der Ringe, in dem Hoffnung ein zentraler Begriff ist. Welche Gültigkeit hat Tolkiens Herr der Ringe in der aktuellen Diskussion um das Erstarken autoritärer Systeme? Es diskutieren die Tolkien-Expert/-innen Tobias M. Eckrich (Vorsitzender der Deutschen Tolkien Gesellschaft), Annika Röttinger (Militärhistorikerin und Podcasterin) und Lisa Kuppler (Lektorin und Übersetzerin). Es liest der Schauspieler Timmo Niesner (Frodos Stimme). Tolkien kommt dabei nicht nur mit seinem Werk, sondern auch in seinen Briefen zu Wort.

Die Veranstaltung in Frankfurt a.M. macht den Auftakt zu der deutschlandweiten Veranstaltungsreihe ›Selbstverteidigung, literarisch‹. Am Beispiel von Texten aus unterschiedlichen Epochen erkundet sie, wie Bedrohungssituationen wahrgenommen und dargestellt werden. Wie kann Literatur dabei helfen, durch Krisenzeiten zu kommen und Bedrohungslagen auszuhalten? Die nächste Veranstaltung findet am 30. April in Potsdam statt, im Mittelpunkt steht Fontanes historischer Roman Vor dem Sturm. Weitere Veranstaltungen in Weimar und Marbach a.N. sind geplant.

Welcher geistigen Voraussetzungen bedarf es, um Konflikte zu verstehen und darauf zu reagieren? Was trägt in der Literatur trägt zu Selbstverständigung von Gesellschaften bei? Was lässt sich vom Freiheitskämpfer Wilhelm Tell, was aus Theodor Fontanes Vor dem Sturm und Heinrich von Kleists Drama Die Hermannsschlacht lernen? Wie nah sind uns die Antihelden, die letztlich mit ihren Befreiungsversuchen scheitern und mitunter – wie etwa in George Orwells Farm der Tiere − neue Formen der Unterdrückung und Herrschaft errichten?

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 10. Februar 2026, 19 Uhr, in der Deutschen Nationalbibliothek, Adickesallee 1, Frankfurt a.M. statt.

Eintritt frei. Anmeldung: www.dnb.de/veranstaltungfrankfurt

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Nationalbibliothek, der Deutschen Tolkien Gesellschaft und dem Klett-Cotta Verlag.

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