PM 56/2025,

Neue Dauerausstellung im Schiller-Nationalmuseum:

›Schiller!‹       
Wiedereröffnung des Schiller-Nationalmuseums       
Eröffnungsrede am 30. Oktober: Staatsminister Wolfram Weimer


Die neue Schau ›Schiller!‹ im Schiller-Nationalmuseum rückt mit rund 400 Exponaten die politische Dimension von Schillers Werk in den Fokus und zeigt den Autor zugleich im Kontext des 18. und 19. Jahrhunderts. Inwiefern prägten Schillers Lebenserfahrungen sein Verständnis von Politik, Freiheit und Gesellschaft? – Wie wirkten sich Ortswechsel, zunächst Flucht und Exil, später vor allem imaginierte Reisen auf Leben und Werk aus? –Wie fand er zwischen Brotberuf und Dichterdasein seinen Weg zum freien Schriftsteller?

Die Eröffnungsrede hält Staatsminister für Kultur und Medien Wolfram Weimer am 30. Oktober, der mit seinem Besuch in Marbach die herausragende Bedeutung des Deutschen Literaturarchivs und seiner Museen würdigt. Staatsminister Weimer erklärt: »Im Deutschen Literaturarchiv Marbach werden die einzigartigen Schätze der deutschen Literatur nicht nur gesammelt, bewahrt und erforscht, sondern in den Museen lebendig vermittelt. Die neue Dauerausstellung zu Friedrich Schiller zeigt, wie zeitlos die Fragen seines Denkens geblieben sind. Schiller, der die ›Kunst als eine Tochter der Freiheit‹ bezeichnet hat, ist einer der größten deutschen Dichter überhaupt. In seinen Werken begegnen uns Fragen nach dem Umgang mit Freiheit, Macht und Verantwortung, die uns auch in diesen Tagen wieder besonders bewegen. Diese Ausstellung lädt dazu ein, Schiller neu zu lesen – als Autor, der uns gerade heute etwas zu sagen hat.«

Petra Olschowski, Baden-Württembergs Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sagt: »Wenn wir heute über die Bewahrung unserer demokratischen Welt sprechen, dann können wir von Schiller lernen, dass Demokratie vom Mut zur Verantwortung lebt – vom Widerspruch, vom Mitdenken, vom Einsatz für das Gemeinwohl. In einer Zeit, in der auch unsere Demokratie unter Druck gerät, brauchen wir Schillers Glauben an die Kraft des Wortes, an die Vernunft und an die Freiheit des Menschen. Die neue Dauerausstellung macht deutlich, wie aktuell Schillers Fragen und Ideale geblieben sind – sie ist ein Bekenntnis zur wehrhaften Demokratie und zu einer offenen, selbstbewussten Gesellschaft.«

Zur Ausstellungseröffnung begrüßen François Delattre, Botschafter Frankreichs in Deutschland, Petra Olschowski MdL, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg, und die Direktorin des Deutschen Literaturarchivs Sandra Richter.

Die Ausstellung wurde von der Leiterin der Marbacher Museen, Vera Hildenbrandt, zusammen mit Helmuth Mojem, Alina Palesch und Pascal Quicker kuratiert. Gestaltet wurde sie von Limited Inc gemeinsam mit der Schweizer Designagentur studio sebastian marbacher.

Die Ausstellung wird am 30. Oktober um 10.30 Uhr im Deutschen Literaturarchiv (Tagungsbereich) eröffnet.

Ein Pressegespräch findet am 28. Oktober um 11 Uhr im Berthold-Leibinger-Auditorium (Literaturmuseum der Moderne) statt.

Das Ausstellungsprojekt wird von dem Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien im Rahmen der Digitalisierungsinitiative des Bundes sowie von der Wüstenrot Stiftung mit insgesamt 640.000 Euro gefördert.

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