Die Modernen
Skandinavisch-deutsche Literaturbeziehungen 1870–1930 (19. bis 21. Februar 2025)
Denker wie Friedrich Nietzsche oder Søren Kierkegaard werden in Deutschland wie in Skandinavien rege rezipiert und sind Impulsgeber zahlreicher Reformbewegungen und Anlass für den Literaturaustausch. Die Tagung knüpft an einschlägige literaturhistorische, literatursoziologische, kulturgeschichtliche, ideen- und medienhistorische Vorarbeiten an und stellt die Frage, wie diese Literaturbeziehungen genau beschaffen waren. Nach Antworten wird vor dem Hintergrund aktueller Forschungsansätze und ausgehend von Archivbeständen gesucht. Zur Eröffnung der Tagung sprechen Mats Malm (Ständiger Sekretär der Schwedischen Akademie Stockholm/ Universität Göteborg) und die Direktorin des Deutschen Literaturarchivs, Sandra Richter. Keynote-Speeches halten Yvonne Leffer (Gothenburg), Peer Trilcke (Potsdam) sowie Karin Hoff (Kiel) und David Gedin (Uppsala).
Die aktuelle Konjunktur skandinavischer Literatur ist kein Novum. Schon vor etwa hundert Jahren, im Übergang zum 20. Jahrhundert, richteten Autor/-innen, Leser/-innen, Wissenschaftler/-innen und Verleger/-innen aus der Schweiz, der österreichisch-ungarischen Monarchie (bzw. der Republik Österreich) und dem deutschen Kaiserreich (bzw. der Weimarer Republik) auf der Suche nach aktuellen oder aktualisierbaren literarischen Arbeiten verstärkt den Blick nach Norden. Zwischen 1870 und 1930 – einer Zeitspanne, für die sich in der (skandinavistischen) Forschung die Bezeichnung ›Moderner Durchbruch‹ eingebürgert hat – intensivierten sich dadurch die skandinavisch-deutschen Beziehungen. Die Jahre zwischen 1870 und 1930 stellen eine besonders interessante Phase für die Untersuchung von Literaturbeziehungen dar, wurden in dieser Zeit doch institutionelle und rechtliche Rahmenbedingungen etabliert, die das skandinavische und deutsche Literatursystem bis heute prägen.
Programm: https://www.dla-marbach.de/forschung/tagungen/
Die Konferenzsprache ist Englisch.
Anmeldung: forschung@dla-marbach.de
Eine Kooperation des Deutschen Literaturarchivs Marbach, des Theodor-Fontane-Archivs Potsdam und der Schwedischen Akademie Stockholm.
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