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SP 71 | Karsten Blöcker: Christian Buddenbrook zur Kur in Bad Boll, Bad Cannstatt und Esslingen

2005. 16 Seiten, zahlreiche Abb., 1 Beilage. Geheftet. ISBN 3-937384-09-X

Friedrich Wilhelm Leberecht Mann (1847–1927) aus Lübeck wurde zu einer Figur der Weltliteratur. Sein Neffe Thomas Mann hat ihn dazu gemacht, als er in den ›Buddenbrooks‹ (1901) der Romanfigur des Christian Buddenbrook wesentliche Charakterzüge seines Onkels verlieh, was dieser mal unwillig, mal bereitwillig zur Kenntnis nahm. Im Roman spielt Christian Buddenbrook zwar den Familienclown und vordergründigen Spaßmacher, klagt aber immer wieder  über Schmerzen und verfällt in Depressionen. Tatsächlich war »der Gedanke, den Rest seines Lebens in einer Anstalt zu verbringen«, für Friedrich Mann eine ständige Sorge, nachdem er jahrzehntelang Heilanstalten hatte aufsuchen müssen. Bereits ab 1875 suchte er, fern seiner Heimatstadt Lübeck, an verschiedenen Orten Heilung, darunter auch in Bad Boll bei Pfarrer Blumhardt, in Stuttgart, in Bad Cannstatt und in Kennenburg bei Esslingen.
Dem SPUREN-Heft liegt ein Faksimile des Programms zum ›Buddenbrooks‹-Film von 1959 bei.

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