2025. 16 Seiten, zahlreiche Abb. Geheftet. ISBN 978-3-944469-80-5
Zu ihren Lebzeiten war sie die meistveröffentlichte Dichterin in deutschsprachigen Almanachen, Taschenbüchern und Kalendern. Heute ist Wilhelmine Müller, geb. Maisch (1767–1807) weitgehend in Vergessenheit geraten. Aus ärmlichen Verhältnissen stammend, verbrachte die Pfarrerstochter ihre Kindheit und Jugend in der Grafschaft Neipperg, wo sie sich das Recht auf Bildung erstreiten musste. Kontakte, die sie zu literarisch ambitionierten Theologen knüpfte, ermöglichten es ihr, im Literaturbetrieb Stuttgarts Fuß zu fassen. Nach ihrer Heirat mit dem Karlsruher Buchdrucker C. F. Müller nahm sie verlegerische Projekte fortan selbst in die Hand. Zeitlebens blieb die selbstbewusste Autorin ihrer ländlichen Herkunft verpflichtet und stilisierte Neipperg zum Ausgangspunkt ihres poetischen Schaffens.
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