, die 1993 eingeweihte Wohn- und Begegnungsstätte für forschende Gäste, Autorinnen und Autoren auf der Schillerhöhe. Um 18 Uhr übergibt Monika Schoeller, langjährige Verlagsleiterin der S. Fischer Verlage
Wichmann (Marbach/Stuttgart) haben die Ausstellung gestaltet. Drei Gäste der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie spüren den Klängen dieser versunkenen Zeit nach. Der Romanist und Literaturtheoretiker Hans
in der nahen Kleinstadt Kirchheim unter Teck. Sie logierten im Gasthof Krone, wo sich Hesse auf den ersten Blick in die hübsche Nichte des Wirts verliebte, die dort als Aushilfe beschäftigt war. Er war
Seraph Stirnbrand, Alleenstraße 6, Dichter, Künstler und Musiker zu Gast waren.
Froschgequäke der Reimer« ausgenommen. Hölderlin, im Oktober 1789 zu Gast bei seinem Freund Neuffer in Stuttgart, hat wohl in dieser Zeit mit Neuffer einen Ausflug ins Remstal zu Thills Grab unternommen und
Schlosser, der einen weitgespannten Freundeskreis besaß, ein gastliches Haus, das für einige Zeit zum geistigen und literarischen Treffpunkt wurde. Vor allem die Generation des Sturm und Drang fand hier
Gasttagung der Universität Stuttgart zum Thema »Briefe und Literatur« Programm Teilnahme kostenlos. Anmeldung erbeten.
für junge Lyrik »lyrix« mit dem Thema »Unhintergehbar« zu Gast in den Literaturmuseen des Deutschen Literaturarchivs Marbach. Passend zu dem Gedicht »grenze« der Berliner Schriftstellerin und
Ein von einem prominenten Gast ausgesuchtes Exponat ist Anlass für eine genaue Textlektüre. Der erste Seelen-Leserin ist die Philosophin Sybille Krämer, am 12.
»Gefährliche Liebschaft«: Lesung und Gespräch mit Gunilla Eschenbach und Helmuth Mojem Zwischen 1914 und 1931 schreiben sich der Heidelberger Großgermanist Friedrich Gundolf und seines Zeichens »erster Jünger Stefan Georges« und die emanzipierte Jüdin Elisabeth Salomon, promovierte Nationalökonomin, weltläufige Journalistin und Tochter aus wohlhabendem Hause, leidenschaftliche Liebesbriefe. Dabei werden Fragen des George-Kreises und Gundolfs Ablösung oder Verstoßung daraus ebenso verhandelt wie der erste Weltkrieg, der Spartakusaufstand, die Inflationszeit, die Wiener Psychoanalyse und der italienische Faschismus. Neben Passion und Geschichte, Überpersönlichem wie Allzumenschlichem treffen hier zwei kluge, sensible Liebende von ausgeprägter Individualität aufeinander. Die Herausgeber des Briefwechsels, Gunilla Eschenbach und Helmuth Mojem stellen den Briefwechsel lesend und kommentierend vor. Weitere Informationen: http://www.literaturhaus-stuttgart.de/event/3316-1-gefaehrliche-liebschaft/ Eintritt: 10,-/ 8,-/ 5,- Euro