Podcast als / über Literatur
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Podcasts haben nicht nur generell eine hohe und stetig wachsende Konjunktur in der medialen Öffentlichkeit, sondern sind zu einer der wirkmächtigsten Formen der gegenwärtigen Literaturvermittlung avanciert. Besonders adressiert sind dabei junge, medienaffine Rezipient/-innen, deren literarische Bildung sich weniger ›klassischen‹ als vielmehr ›neuen‹ Formaten der Literaturvermittlung verdankt. Im Rahmen dieser Studierendentagung werden die Rollen von Podcasts im literarischen Feld vermessen – behandelt werden die relevanten Akteur/-innen (Macher und Betreiber), das Spektrum der Formate (Arten und Formen), sowie alles, was in diesen generischen Ausprägungen zur Sprache kommt (Stoffe, Text-Leser/-innen-Verhältnisse, Produktions-, Distributions- und Rezeptionszusammenhänge sowie Fragen der literarischen Wertung und der Diskussion ästhetischer Begriffe).
Im Rahmen der Tagung findet am Donnerstag, den 5. Juni 2025, um 19.30 Uhr der Vortrag "Vom Feuilleton zum Feed: Literaturpodcasts als neue kritische Stimmen" mit dem Literaturwissenschaftler und Journalist Johannes Franzen (Wut und Wertung. Warum wir über Geschmack streiten), der Germanistin Dorothee Kimmich und der Autorin und Literaturkritikerin Linn Penelope Rieger statt.
Studierendentagung in Verbindung mit der Universität Stuttgart, der Eberhard Karls Universität Tübingen (Studio Literatur und Theater) und der Universität Bamberg.
Kontakt
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