Archiv der Wechselausstellungen
Hans Magnus Enzensberger: WortSpielZeug. Sammlung Würth
Hans Magnus Enzensberger, Wort- und Sprachspieler in Praxis und Theorie, hat bereits mit seinem Landsberger Poesieautomaten bewiesen, dass »wir uns bei unseren Spielen nicht auf die zwei Dimensionen beschränken müssen, welche uns das Papier bietet«. Zu seiner (und unserer) Unterhaltung hat er nun neues WortSpielZeug ersonnen, »gegenständliche Spielzeuge, Objekte im Halbschatten zwischen Kunst und Nonsense angesiedelt«, die »andere Formen der Lektüre ermöglichen«. Im LiMo werden 18 Literatur-Objekte präsentiert, die zu einer spielerischen, hintergründigen, intellektuellen und anregenden Auseinandersetzung mit dem Wort einladen. Initiator der Zusammenarbeit zwischen H. M. Enzensberger und Adolf Würth war Horst Brandstätter. Hans Vetter und Petra Findeisen setzten die »WortSpielZeug«-Ideen für die Sammlung Würth um.
Text der Ausstellungseröffnung (PDF)
Die Ausstellung wird von der Kunsthalle der Sammlung Würth übernommen und vom Marbacher Magazin 117 begleitet.
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